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Ein Tag im Oderbruch

Unterricht einmal ganz anders

Wir, die Klasse 6a, fuhren am Mittwoch, dem1.09.2010, mit dem Busunternehmen

Grundmann durchs Oderland.

Unser erster Stopp war in Bad Freienwalde, dort besuchten wir das Oderlandmuseum. Besonders erstaunt waren wir über die  „Waffeleisen" der Fischer. Sie quetschten Muscheln und Krebse zusammen, sodass Teig entstand, den sie in diesen Eisenformen  über das offene Feuer backten.

Wie sahen die Skulptur des Alten Fritz in Lebensgröße und die selbst bemalten Schränke, so wie es früher modern war.

Nach diesem interessanten Besuch im Museum  war unsere nächste Etappe das Oderbruch. Zuerst besuchten wie das Rundlingsdorf  Altwriezen. Der Name „Alt" kommt daher, da das Dorf  noch vor der Trockenlegung entstand und Rundlingsdorf kommt daher, da alle Häuser um einen runden Dorfanger gebaut wurden. In Altwriezen erfuhren wir auch, dass die alten Fachwerkhäuser

aus Lehm und Stroh gebaut worden waren. Dann fuhren wir nach Zollbrücke. Während der Busfahrt erzählte uns Herr Preuß viel über die Trockenlegung. In Zollbrücke wurde uns auch erst einmal erklärt, warum der Ort so heißt . Der Ort heißt so, weil früher eine Brücke gebaut wurde und wenn man über die Oder  wollte, musste Zoll bezahlt werden. Nun ging es zum Schloss Altranft. Dort aßen wir erst einmal zu Mittag, es gab Kartoffelsuppe und zum Nachtisch Apfelmus mit Vanillesoße.

Als alle gesättigt waren, begannen wir unsere Erkundungstour. Zuerst bekamen wir ein Heft mit Aufgaben und einen Kompass zur Orientierung. Nun machten wir uns auf dem Weg und suchten das alte Fischerhaus. Im Fischerhaus wurde uns die so genannte „schwarz Küche" gezeigt. Die schwarze Küche heißt so, weil die Familien über offenes Feuer kochten und der Ruß kroch an den Wänden, sodass sie schwarz wurden. Es gab in der schwarzen Küche keinen Schornstein, deshalb zog der Rauch hoch zu einem großen Loch, das nach draußen führte. Dann befolgten wir die nächste Aufgabe, die uns zum Schmied führte. Dort lernten wir einige Aufgaben des Schmiedes kennen, z. B. dass er Hufeisen herstellt. Nun ging es an unsere letzte Aufgabe. Wir mussten das alte Bauernhaus finden. Als wir dort angelangt waren, konnten wir erst einmal ausprobieren, Wassereimer  zu schleppen, wie es die alten Bauersleute taten. Nun mussten wir das Altenteil erkunden. Das Altenteil war der Teil der Wohnung, wo die Altbauern lebten. Jetzt erkundeten wir noch den Rest des Hauses. Besonders interessant fanden wir, dass die Leute früher sehr kirchlich waren, denn  in jedenm Schlafzimmer hing ein Spruch, der von Gott handelte.

 

 

Dieser Tag hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen es auch anderen Klassen einmal aus- zuprobieren. Wir danken allen, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

 

 

 

Vanessa Lück und Justine Rutsch

6 Klässlerinnen der Letschiner Schule