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BO Woche in Hennickendorf

Potenzialanalyse?

Ein schwieriges und unverständliches Wort mit dem wir Eltern in der Berufsorientierung der 8. Klassen in diesem Jahr an unserer Schule, während eines Elternabends konfrontiert wurden.Frau Vollrath, die Projektleiterin, der IHK Bildungsstätte Hennickendorf, war hierzu an diesem Abend erschienen, um hierzu Fragen zu beantworten. Das  Projekt ist eine Kooperation  zwischen Schulen und der Bildungsstätte Hennickendorf, welches unter dem Motto „ Bessere Ausbildungsperspektive durch Berufsorientierung im Handwerk" in der Bildungsstätte Hennickendorf, stattfindet.Dieses Projekt setzt sich aus drei Teilen zusammen. Die Potenzialanalyse und jeweils zweimal eine Woche  praktische Tätigkeit.Die Potenzialanalyse ist hierbei ein wichtiger Bestandteil in der die Personal-, Sozial- und Methodenkompetenz der Schüler untersucht wird. Hierdurch erlangt man einen Einblick in die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen der Schüler zu gelangen.Da an diesem Abend leider nicht alle Fragen geklärt werden konnte, erfolgte durch Frau Vollrath eine Einladung an die Eltern die Einrichtung währen des zweiten Teiles des Projektes doch persönlich zu besuchen.Im Oktober durfte ich persönlich an einer Potenzialanalyse in Hennickendorf teilnehmen.Nachdem ich durch eine Führung durch die moderne und mit motiviertem Fachpersonal ausgestattete Einrichtung, durch Frau Vollrath erhalten hatte, war ich Gast in den einzelnen Gruppen der Analyse.Es war interessant zu sehen, wie die Schüler sich zu Themen in kleinen Gruppen miteinander auseinander zu setzten. Auch im praktischen Teil, der aus einer Bastelgemeinschaftsarbeit bestand, war sehr aufschlussreich.Als Fazit war zu sehen, das jeder einzelne Stärken und Schwächen besitzt  und das diese durch die Analyse in der weiteren Fortführung zur Berufsorientierung gezielt gefördert werden können.Im zweiten Teil der Berufsorientierung war nun der  erste praktische Teil vorgesehen.Hier folge ich wieder gerne, der Einladung durch de betreuenden Fachlehrer WAT unserer Schule Herr Masche und gemeinsam mit unseren Schülern der 8.Klasse mit dem Bus nach Hennickendorf.Hier wurden die Schüler wiederum in kleine Gruppen eingeteilt und den einzelnen handwerklichen Gewerken zugeführt. So erhielten sie die Möglichkeit in die Gewerke KFZ, Kosmetik und Körperpflege, Farbe und Raumgestaltung und Sanitär/Heizung/Klimatechnik reinzuschnuppern.Durch das motivierte Fachpersonal der Bildungsstätte erhielten die Schüler einen Einblick über Anforderungen, Ausbildung und Berufsperspektive der einzelnen Berufsfelder. In dieser Woche wechselten sie immer wieder in die einzelnen Handwerke und fertigten dort nach einer theoretischen Einweisung unter Anleitung auch praktische Arbeiten aus. Als Ziel dieser Woche sollte für die Schüler feststehen welches der Berufsfelder Ihr Interesse geweckt hat, um dann im abschließenden dritten Teil eine Woche in diesem Gewerk zu verbringen.Für mich als Elternteil war es sehr aufschlussreich zu sehen, welcher  personelle und finanzielle Aufwand durch die HWK, dem Fachpersonal der Bildungsstätte und unserer Lehrkräfte der Schule in Letschin, betrieben wird, um unseren Kinder Einblicke in die Berufswelt durch gezielte Berufsorientierung zu ermöglichen.

 

Dirk März

Vater eines Schülers der Schule Letschin